:(

Due letzten vergangenen Tagen konnte ich mich ein wenig erholen.
Die letzten Wochen waren doch sehr anstrengend.  So stellte sich doch zwischendurch Erleichterung und Zufriedenheit ein.

Aber heute warf mich wieder zurück. Eine Auseinandersetzung und wupp ist alles wieder weg. Ganz viele Gefühle waren da und ich wusste sie nicht zu sortieren. 
Man… Ich ärgere mich ja auch über mich selbst. Das ich das wieder an mich rangelassen habe. Aber ich konnte es nicht abblocken.
Erst gegen abend habe ich mich halbwegs wieder beruhigt. Ich war fertig mit der Welt….
Warum sind Menschen so wie sie sind und warum  … Ach ich weiß auch nicht. 

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Amliebsten weit weit weg

Krotesker könnte die derzeitige Situation für mich gar nicht sein….

Wenn man Familienbedingt mit seinen Ex zutun hat, ist dies nicht immer ganz einfach.  Wenn man dann aber gleich zwei,  wegen einer Familienfeier unter einen Hut bringen muss,  wird die Situation um so schwieriger,  ja schon fast unerträglich.  Und das für alle beteiligten.  Besonders weil alle sich nicht besonders leiden können. (Das ist jetzt sehr milde ausgedrückt).

Sowieso schon seelisch ‚angeschlagen‘ katapultiert das ganze mich immer wieder in Situationen zurück,  an die ich nicht gerne zurück denke und sie lieber tief in mir vergrabe.  Das ganze,  bis es morgen endlich vorbei ist,  kaum noch aushalte. 
Ich könnte innerlich ‚platzen‘,  so viel Druck habe ich. Möchte amliebsten flüchten ganz weit weit weg…
‚Stehe neben mir‘ und bin nicht bei mir…. Alles läuft ab wie ein Film…
Fühle mich ganz klein,  würde mich amliebsten in Luft auflösen…….  Oh wie ich das alles hasse.
Aber doch versuche ich es auszuhalten.  Nicht für mich. Nicht für mein Ex.  Nein für einer meiner wichtigsten Menschen in meinen Leben.  Einen Mennschlein den ich mal unter meinem Herz trug und jetzt fast erwachsen ist.  Sie allein ist der Antrieb das auszuhalten. 

Und morgen endlich,  wenn wir den Tag überstanden haben,  ist es vorbei. Und es wird keinen zweiten  in dieser Form mehr geben.  Ich will das alles nicht mehr.  Ich kann das nicht mehr. Es macht mich ‚kaputt’…

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anders

Bin ich anders und die anderen normal? Sind die anderen anders und ich normal? Was ist normal?  Was ist anders…?
Bin anders weil ich anders bin? Oder bin ich normal weil ich normal bin? 

Verwirrt – Gedanken kreisen … Kreisen ins leere…

Bin ich die, die ich auch wirklich bin.  Oder nur ein Produkt meiner selbst?
Aber wer bin ich dann…
Gedanken….  

{ von Gefühlen und Emotionen }

Also eigentlich bin ich ja ‚hart‘ im nehmen und lasse so schnell nichts an mich ran. Bin eher kalt und ‚abgestumpft‘. Es gibt Situation da fühle ich einfach nix. Nix. Nente. Nada…..

Eigentlich. …

Aber in letzter Zeit. . Na ja was heisst in letzter Zeit. Ist eigentlich schon länger. –
Ich kann es zeitlich gar nicht abschätzen – Aber ich werde das Gefühl nicht los, es wird immer schlimmer.
Jedenfalls – gibt es soviele Dinge die mich ‚berühren‘, die mich früher eher kalt gelassen haben. Ich heule ja schon bei jeder kleinsten Sache.
Ein Gedanke, Erinnerung, Foto, Film oder Fehrnsehen, sozial Media etc…. egal was, Hauptsache es ist irgendwie emotional ‚behaftet‘. Ich weiß auch nicht was das ist. Es kommt einfach so. Ob ich das nun will oder nicht.
Ist schon komisch, wenn man mitten in der Stadt ist, an irgendwas denkt oder sieht und anfängt zu ‚flennen‘.
Oder ein Lied hört, es schon tausendmal gehört hat, tausendmal ist nix passiert, aber das eine mal berührt es dich plötzlich.

Bin ich verweichtlich? Ein emotionales etwas, das alles an sich ran lässt? Wie kommt das? Bringt das die Jahre mit sich? Normalerweise müsste ich eigentlich ein kalter Eisblock in der Brandung sein. Dem nichts, rein gar nichts anhaben kann. So kannte ich mich. Und jetzt, jetzt flenn‘ ich sogar schon bei Musiksendungen im Fehrnsehen wenn ein Kind beispielsweise ein Lied singt.

Eigentlich wäre ein Mittelmaß ganz toll.

{ Anspannung }

Gestern Abend —- Die Anspannung ist kaum auszuhalten.  Ich rutsche mit dem Hintern auf dem Stuhl hin und her. Es fühlt sich so an als ob ich 10 Stunden am Stück gesessen hätte. Dabei sitze ich gerade erst 10 min. Es brodelt und kribbelt in mir. Ein kaum beschreibbares Gefühl steigt in mir hoch. Und es weiß nicht wohin. Wohin soll die Anspannung entweichen. Wo ist das Ventil. Ich versuche mich mit lesen abzulenken. Aber ich verstehe kein einziges Wort. Muss alles 2 oder 3x mal lesen. Aber irgendwie verstehe ich den Zusammenhang trotzdem nicht. Auch wenn ich es krampfhaft versuche. … ..
Plötzlich kommt meine kleine Ablenkung ins Zimmer gewatschelt… bringe sie zurück ins Bett ….
Ich drehe hier ein paar Runden im Zimmer und entschließe mich dann auch ins Bett zulegen… Es ist ein wenig besser..
Müdigkeit macht sich breit …
Hmm… schreibe ich jetzt noch? Bin zwar müde aber auch nicht.
Ich schreibe hier noch ein paar Zeilen und lege das Handy beiseite.
Die Müdigkeit hat gesiegt…..

{ Traurige Augen }

„Ein stummer Mund, 
weinende Augen und 
ein sichtbar schweres Herz. 
Nicht zu beschreiben, 
wie sehr ich das Mädchen 
trösten möchte, 
sie in den Arm nehmen 
und ihr die Tränen 
von den traurigen Augen wischen. 
Möchte, daß sie wieder lacht. 
Über ihn lacht und ihn vergißt, 
auch wenn es schwer ist. 
Ich versuche, ihr zu sagen, 
daß ich sie nie allein lasse. 
Doch als ich das traurige Mädchen 
umarmen möchte, merke ich, 
daß das Mädchen niemand 
anders ist als ich selbst.“

[ irgendwann mal Netzfundstück = Quelle Internet ]

Diese Zeilen begleiten mich schon seid einigen Jahren. Sie beschreiben ganz gut in welchem Gefühlschaos man sich manchmal befindet.
Es ist nicht mehr so oft wie früher. Es ist seltener geworden, und manchmal kram ich’s raus, wenn es unerträglich wird.

{ Identität }

Immer wieder schiebe ich es vor mir her. Ich weiß auch nicht warum ich immer davor weg laufe.
Das eigene ich, meine Identität, wer bin ich – ich schiebe es immer wieder – will darüber nicht nachdenken. Nicht mit außer einandersetzen, mich damit nicht  beschäftigen.
Es macht doch eh kein Sinn…Oder. . Es lief doch auch so… irgendwie.
Es ist zu verkorkst und zu verwirrend.
Warum kann es nicht einfach sein – warum ist immer alles so kompliziert.

Wer bin ich? Wie ist es zu wissen wer man ist. Wo gehör‘ ich hin? Wie ist es zu wissen wo sein ‚zuhause‘ ist.

Wo ist der Sinn, der diese Sache so schwierig macht.
Was wäre gewesen wenn es anders gekommen wäre? Wäre ich das selbe ich?
Wäre ich ein ich? Wüsste ich wer ich bin? Warum hat man mir das genommen, das wissen genommen wer ich bin. Wo meine Wurzeln sind, wo ich hin gehöre. Meine Identität.
Mit was soll ich mich identifizieren?
Ich weiß es nicht.

Rational kann ich es entwirren und irgendwie verstehen, aber emotional. Emotional ist es nicht begreifbar. Ein dicker schwerer Klumpen aus Wut, Hass, Enttäuschung, Angst, Schmerz. Umgeben von Leere.
Ein dreidimensionales Ding im schwerelosen Raum.
Er schwebt da auf immer und ewig. Wartet darauf zerstört zu werden, wie eine Supernova im All.
Aber kann ich vergeben? Ich hab’s versucht. .. Aber die Zeit und das Schicksal wurden zum Verhängnis.
Wie soll ich jemanden vergeben der nicht mehr da ist? Wie soll ich jemanden vergeben der die Vergebung nicht verdient hat? Hat man das Recht auf Vergebung? Ich kann es nicht.
Vergessen? Kann ich nicht. Es hat sich ein gebrannt wie ein Fleck im Teppich. Da hilft auch kein Fleckenmittel, kein scheuern, kein schruppen.

Die Zeit heilt alle Wunden sagt man. Ok … Aber irgendwas bleibt immer.
Hinterlässt Spuren.
Ich versuche die Spuren zurück zu verfolgen, auf der Suche nach meinem Ich.

Werde ich es jemals finden?